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Mammographie & Tomosynthese

Bei einer Mammographie wird von jeder Brust eine hochauflösende Röntgenaufnahme in zwei Ebenen (2D) erstellt. Mittels einer Mammographie können wir gutartige knotige Veränderungen wie Zysten oder auch bösartige Knoten darstellen. Ein frühes Zeichen von bösartigen Veränderungen ist der sogenannte Mikrokalk. Auch dieser lässt sich durch die Mammographie darstellen.

Bei einer 2D-Aufnahme kann es in der Ansicht allerdings zu Überlappungen der Gewebestrukturen kommen, wodurch

  • bösartige Veränderungen in tief liegenden Bereichen unsichtbar und damit unerkannt bleiben und
  • fälschlicherweise verdächtige Strukturen abgebildet werden.
    Diese Falsch-Positiv-Befunde bedeuten durch die potentielle Krebs-Diagnose für die Patientin eine starke emotionale Belastung und führen zu weiteren Untersuchungen wie erneute Mammographie, Gewebeentnahmen usw.

 

Seit 2018 verfügt das ZRN im Rhein-Kreis Neuss über das einzige digitale Mammographie-Gerät, mit dem 3D-Bilder der Brust erzeugt werden können. Dieses Tomosynthese-Gerät kombiniert das herkömmliche Verfahren der Mammographie mit einer sich drehenden Röntgenquelle, deren Bilder digital in ein 3D-Modell umgerechnet werden und so Einblicke auch in Bereiche der Brust ermöglichen, die bei der 2D-Mammographie bislang verborgen blieben.

 

Tomosynthese ist eine Form der Mammographie und das derzeit modernste Verfahren zur Brustkrebsdiagnostik. Durch die sehr genaue und detaillierte 3D-Ansicht ist es ein wichtiges Instrument zur Früherkennung von Mammakarzinomen. Die Tomosynthese wird auch als 3D-Mammographie bezeichnet.

Im ZRN wird die Tomosynthese stationär und ambulant durchgeführt. Vereinbaren Sie dazu einfach einen Termin und bringen Sie Ihre Überweisung mit.