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RADIOLOGIE

In der Radiologie werden Teilbereiche des Körpers mittels elektromagnetischer Strahlen und Schallwellen als Bilder dargestellt. Sie geben Auskunft über den Zustand einzelner Organe oder größerer Körperregionen. Radiologische Untersuchungen unterstützen bei

  • Diagnosen (z.B. bei Knochenbrüchen, Bänderrissen oder Lungenerkrankungen),
  • Vorsorgemaßnahmen (z.B. Mammographie)
  • Darstellung des Ist-Zustands (z.B. Phlebographie/Gefäßdarstellung der Venen)
  • Vorbereitung und Nachsorge von OPs (z.B. bei Hirntumoren, Bandscheibenvorfällen).

 

In unserer radiologischen Abteilung führen unsere Fachärzte folgende Untersuchungen durch:

 

Beim Röntgen durchdringen Strahlen den Körper. Abhängig von der Dichte des Elements (Knochen, Gewebe, Muskeln), gelangen die Strahlen auf eine Röntgenplatte (dem Röntgenbild). Knochen sind – je nach Struktur – kaum durchlässig. Sie sind als helle Elemente zu erkennen. Durch lockeres Gewebe gehen die Strahlen nahezu ungehindert hindurch. Diese werden als dunkle Bereiche abgebildet.

Das MRT macht sich Magnetfelder zunutze. Sie erzeugen im untersuchten Bereich ein elektrisches Signal, dass den Körper an dieser Stelle leuchten lässt. Während beim Röntgen nur zweidimensionale Bilder möglich sind, erlaubt die rotierende Röhre bei der Computertomographie (CT) eine 360 Grad Bestrahlung. Die Aufnahmen können dann als 3D-Bilder dargestellt werden. Um bei CT- und MRT-Untersuchungen die Beschaffenheit bestimmter Strukturen eindeutig darstellen zu können, kann die Gabe eines Kontrastmittels hilfreich sein.

Bei der Sonographie werden Schallwellen durch den Körper gesendet. Ihr ‚Echo‘ gibt Aufschluss über die Beschaffenheit des untersuchten Bereichs.

Allen radiologischen Untersuchungen ist gemeinsam, dass es einen geschulten Blick, ein hohes Maß an Erfahrung und exzellentes Wissen über die Anatomie des Körpers braucht, um die Ergebnisse richtig ‚lesen‘ und einschätzen zu können.

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