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23. September 2015

Workshop in Malaysia

Verfahren zur Dosierungsberechnung radioaktiver Substanzen auch in Südostasien vorgestellt: Prof. Dr. Dr. Lutz Freudenberg und Prof. Walter Jentzen sprachen in Kuala Lumpur vor rund 40 Nuklearmedizinern.

An Schilddrüsenkrebs erkrankte Patienten können individuell nach Schwere ihres Krankheitsgrades behandelt werden. Dafür hat der ZRN-Radiologe Freudenberg mit seinem Kollegen Professor Walter Jentzen von der Universität in Essen eine Berechnungsmethode entwickelt, mit der die zur Genesung nötige Menge radioaktiver Substanzen wie etwa Jod genau definiert werden kann.

Normalerweise erhalten Menschen, die an Krebs leiden und mit radioaktiven Substanzen behandelt werden, eine standardisierte Menge. Diese wurde auf Basis empirischer Studien vor vielen Jahren festgelegt. „Doch mit Hilfe genauerer Berechnungen kann besonders schwer erkrankten Menschen manchmal noch besser geholfen werden“, sagt der Grevenbroicher Radiologe. Mit Blick auf den Workshop in Malaysia spricht er von einem „geglückten Wissenstransfer“.

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