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Krebserkrankungen

Begriff Definition
Krebserkrankungen

Unter anderem bedingt durch die Fortschritte in der Therapie von Krebserkrankungen leben heute viele Patienten noch sehr lange nach Diagnose einer Krebserkrankung mit einer guten Lebensqualität weiter.

Die zuverlässige Kenntnis der Ausbreitung der Krebserkrankung (Staging) ist hierbei sehr wichtig. Vom Staging hängt die Wahl der besten Therapie nach Diagnosestellung entscheidend ab.

Nach der Ersttherapie ist eine Tumornachsorge selbstverständlich. Hierbei werden in regelmäßigen Abschnitten standardmäßig spezielle Untersuchungen durchgeführt. Der Sinn liegt darin, den Verlauf der Tumorerkrankung engmaschig zu überwachen. Auch nach vielen Jahren kann es leider zu einem Wiederauftreten der Erkrankung (Rezidiv) kommen. Auch hier ist es wichtig, dieses Rezidiv frühzeitig und zuverlässig feststellen zu können.

Es gibt Krebserkrankungen, bei denen Absiedlungen der Krebserkrankung (Metastasen) im Knochen häufiger sind als bei anderen Tumorarten. Besonders bei

  • Brustkrebs (Mammakarzinom),
  • Prostatakrebs (Prostatakarzinom),
  • Lungenkrebs (Brochchialkarzinom),
  • Nierenzellkrebs (Nierenzellkarzinom) und
  • Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom)
kommen Knochenmetastasen gehäuft vor. Hier gibt ein Skelettszintigramm zuverlässige Aussagen über den Stand der Metastasenbildung.

Bestehen starke Schmerzen aufgrund von Knochenmetastasen gibt es nuklearmedizinische Therapieverfahren, die effektiv Linderung schaffen können (z.B.: Samarium-Therapie, Xofigo-Therapie). Hierbei werden radioaktiv strahlende Partikel verabreicht, die von den meisten Metastasenarten gespeichert werden. Diese werden dabei von innen verödet. Der Arzt für Nuklearmedizin ist der richtige Ansprechpartner für diese Therapiemöglichkeit in Absprache mit dem behandelnden Onkologen (Krebsarzt).